Monat: November 2008

Midnight Commander – Erste Schritte

Der Midnight Commander, kurz MC (starten mit: mc) ist mehr als nur ein Dateimanager für die Konsole. Basierend auf dem (guten) alten ‚Norton Commander‘ ist er einigen vielleicht noch aus DOS-Zeiten bekannt. Da der MC auch sehr sparsam mit Systemresourcen (Arbeitsspeicher, CPU-Belastung) umgeht kann er sogar in langsamen SSH-Verbindungen gestartet werden. Vor allem funktioniert der MC auch noch wenn die gesamte Grafik ausgefallen ist und nur noch das schwarze Terminal zur Verfügung steht! 🙂

Nach einer relativ kurzen Einarbeitungsphase ist der MC intuitiv zu bedienen. Die wichtigsten Funktionen sind über die F-Tasten (untere Menüzeile) zu erreichen. Die meisten Menüpunkte und andere praktische Funktionen sind sowohl über Tastenkombinationen als auch über die obere Menüzeile – aktivieren mit F9 – und die Pfeiltasten erreichbar. Aber keine Angst, der MC lässt sich auch mit der Maus zu bedienen – aber wer will das schon? 😉

Mit der folgenden Kurzanleitung, etwas gutem Willen und Durchhaltevermögen steht mit dem MC ein mächtiges, vielseitiges und schnelles Dateiverwaltungs-Werkzeug zur Verfügung. Midnight Commander – Erste Schritte weiterlesen

In eigener Sache

Verehrter Besucher von tuxblock.wordpress.com,

Heute Nachmittag habe ich mit der WP-Importfunktion die Daten meines alten Blogs Vienna22 nach tuxblock.wordpress.com importiert! Daher werdet ihr hier kurfristig (?) verschiedenste unverständliche Dinge, Links etc. vorfinden die nur in einer WordPress-Installation auf eigenem Webspace Sinn machen bzw. funktionieren.


Kompletter Umzug nach WordPress.com

I love WordPress.com

Mein Hosting-Vertrag bei DomainFactory läuft zwar noch bis 29.02.2009 aber ich werde wahrscheinlich schon früher meine duba.at -Domain auf dieses Blog umleiten (Domain Mapping). Davor muss ich natürlich noch das Premium Feature Domain Mapping für $ 10,- pro Jahr aktivieren – bevor der Dollar weiter steigt 😉

Somit kostet mich dieses Blog inklusive eigener Domain* nur € 26,68 im Jahr!
*) 1,39 Euro pro Monat für die .at-Domain inkl. kostenloser (!) Domain-Manager

Code is poetry

Sidux 2008-02 erebos-xfce

Έρεβος (Erebos*) lautet die interne Bezeichnung der brandneuen Version von Sidux. Diese auf Debian ‚Sid‘ basierenden (und voll kompatiblen) Distribution erschien am 26.Juni.2008, neben der standardmäßigen KDE-full und KDE-light Varianten, erstmalig in einer Xfce-Version!

Somit ist für mich, als zufriedener (X)Ubuntu-Benutzer, der größte „Nachteil“ von Sidux, nämlich KDE weggefallen. Der Fairness halber ist aber anzumerken, dass unter KDE alles nahezu reibungslos und „out of the box“ gelaufen ist und der Wechsel zu Xfce etwas halbherzig und „schlampig“ vollzogen wurde 🙁

Hier eine erste, unvollständige und subjektive Plus-Minus-Aufstellung:

Plus

  • Unkomplizierte, intuitive aber trotzdem flexible Installationsroutine
  • Parallel installiertes Xubuntu wird von Grub „out of the box“ erkannt (nur unter (KDE)
  • Mehrsprachiges praxisbezogenes Handbuch (Schnellstarter auf Desktop)
  • SMXI – geniales Skript zur Systemaktualisierung („rolling release“)
  • Netzwerkkonfiguration mit Ceni

Leider bedarf es bei der Xfce-Version einiger kleiner Nachbesserungen (im Gegensatz zur KDE-Version wo nahezu alles auf Anhieb reibungslos klappt).

Download: http://debian.tu-bs.de/project/sidux/release/

*) Die Sidux-Versionen werden derzeit nach jenen Göttern der griechischen Mythologie benannt die einst aus dem Chaos entstanden – siehe Erebos (griech. Gott der Finsternis).